Autonomie und Freundschaft: Blog Postwachstum über Ivan Illich

Unter dem Titel „Ivan Illich: Autonomie und Freundschaft“ ist am 08.01.2018 eine spannende Zusammenfassung über Ivan Illich – Leben und Werk – erschienen, versehen mit schönem Porträt (© Valérie Paquereau) und Literaturliste

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Besonders in späteren Jahren hat Illich sich von Versuchen distanziert, durch Proteste und Reformen die schlimmsten Auswüchse der modernen Lebens- und Wirtschaftsweise abzumildern, was ihm einige Kritik aus Aktivist/innenkreisen beschert hat, die ihn unter anderem als elitär oder sozialromantisch missverstanden. Aber ohne individuelle Selbstbegrenzung, Autonomie und ein anderes, von „unten“ organisiertes Miteinander waren für ihn alle Verbesserungen des Gegebenen nur ein Weitermachen, das sich über kurz oder lang wieder nur in das Gegenteil des Angestrebten umkehren würde. „Ich plädiere für eine Erneuerung asketischer Praktiken, damit unsere Sinne in den durch die ‚Show’ verwüsteten Welten, inmitten überwältigender Informationen, lebenslänglicher Beratung, Intensivdiagnostik, therapeutischem Management, Invasion von Beratern, Terminalpflege, Geschwindigkeit, die einem den Atem raubt, lebendig bleiben.“

Link zum Volltext
Ivan Illich: Autonomie und Freundschaft

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